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Südafrika: Lockdown wegen Delta-Variante

München, 29.06.2021 | 08:34 | soe

Südafrika geht aufgrund der sich im Land ausbreitenden Delta-Variante des Coronavirus in einen mindestens zweiwöchigen Lockdown. Wie Präsident Cyril Ramaphosa am 27. Juni in einer Fernsehansprache bekanntgab, sollen die umfassenden Sperrmaßnahmen eine durch die Mutation ausgelöste dritte Pandemiewelle bekämpfen. Teil der neuen Beschränkungen des „Alert Level 4“ sind eine nächtliche Ausgangssperre sowie ein Alkoholverbot.


Südafrika: Kapstadt Western Cape
Südafrika hat einen mindestens zweiwöchigen Lockdown verhängt, um die Verbreitung der Delta-Variante zu bremsen.
Zwischen 21 Uhr und 4 Uhr am Folgetag dürfen die Menschen in Südafrika ihre Unterkünfte ab sofort nur noch in Notfällen verlassen, zudem sind sämtliche Versammlungen in Innen- und Außenbereichen verboten. Eine Ausnahme bilden Beerdigungen. Schulen sind geschlossen, Restaurants dürfen nur Speisen zum Mitnehmen anbieten oder diese ausliefern. Zudem herrscht ein striktes Verkaufsverbot für alkoholische Getränke. Es handelt sich damit um einen der strengsten Beschränkungskataloge in Südafrika seit Pandemiebeginn.
 
Provinz Gauteng am stärksten betroffen
 
Aktuell verzeichnet insbesondere die wirtschaftlich bedeutsame Provinz Gauteng, in der auch die Metropole Johannesburg liegt, erhöhte Infektionszahlen. In der Folge sind Reisen in die und aus der Region während des Lockdowns verboten. Dennoch wird befürchtet, dass die Infektionswelle binnen der nächsten Tage verstärkt auf die übrigen Landesteile übergreifen wird. Das Gesundheitssystem Südafrikas steht bereits an den Grenzen seiner Belastbarkeit, es fehlt an Betten und geschultem Personal. Die nun getroffenen Maßnahmen sollen einen weiteren Anstieg der Fallzahlen zumindest verzögern.
 
Delta-Variante in Afrika
 
Die als Delta-Variante bekannte Mutation des Coronavirus ist besonders leicht übertragbar und infiziert häufiger auch Erstgeimpfte, lediglich der Erhalt beider Impfdosen sorgt für einen höheren Schutz. Nach aktueller Datenlage dominiert die Mutationsvariante zunehmend die in Südafrika auftretenden Neuinfektionen, auch in mehreren anderen Staaten des Kontinents wurde sie bereits nachgewiesen. Südafrika hat bisher nach offiziellen Daten erst 0,8 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, rund 4,5 Prozent haben zumindest eine erste Impfdosis erhalten.

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