Jetzt Punkteteilnehmer werden: 5 € sichern
Ihr Browser wird nicht mehr unterstützt.
Damit Sie auch weiterhin schnell und sicher auf CHECK24 vergleichen
können, empfehlen wir Ihnen einen der folgenden Browser zu nutzen.
Trotzdem fortfahren
Sie sind hier:

Südafrika: Strengerer Lockdown seit 31. Mai

München, 03.06.2021 | 14:56 | soe

Südafrika hat zum 31. Mai aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen wieder einen strengeren Lockdown eingeführt. Dieser umfasst nun die Maßnahmen des Alert Level 2, zu denen laut Auswärtigem Amt beispielsweise eine längere nächtliche Ausgangssperre, eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und ein Verbot größerer Versammlungen gehören. In vier von neun Provinzen des Landes hat eine dritte Pandemiewelle begonnen, Befürchtungen der südafrikanischen Regierung zufolge könnte sich diese auf das ganze Land ausbreiten.


Südafrika: Kapstadt Western Cape
Südafrika hat zum 31. Mai wieder strengere Lockdown-Maßnahmen eingeführt.
Wie der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa am 30. Mai verkündete, soll die Wiedereinführung strikterer Corona-Maßnahmen vor allem einen zeitlichen Aufschub bringen. Derzeit sei die dritte Infektionswelle bereits in vier Provinzen im Gange, darunter Gauteng mit den Städten Johannesburg und Pretoria. Nun komme es darauf an, die Ausbreitung des Virus zu verzögern, um in der Zwischenzeit so viele Bürger wie möglich impfen zu können. Das Fernsehnetzwerk Al Jazeera berichtete am 31. Mai von 4.515 neuen Infektionsfällen in Südafrika binnen der letzten 24 Stunden, mit insgesamt mehr als 1,65 Millionen Ansteckungen seit Pandemiebeginn ist der Staat das am stärksten betroffene Land Afrikas.
 
Ausgangssperre verlängert
 
Seit dem 31. Mai greift nun die nächtliche Ausgangssperre in Südafrika täglich eine Stunde früher ab 23 Uhr und dauert jeweils bis 4 Uhr am Folgetag. Nicht wesentliche Geschäfte und Einrichtungen, worunter auch Restaurants, Bars und Fitnessstudios fallen, müssen bereits um 22 Uhr schließen. Bei Versammlungen gilt fortan eine maximale Teilnehmerzahl von 100 Personen in Innenräumen und 250 Anwesenden unter freiem Himmel, davon sind auch politische und religiöse Zusammenkünfte betroffen. Einige Maßnahmen, die während der letztjährigen Infektionswellen in Südafrika in Kraft waren, wurden jedoch bislang nicht wiedereingeführt. Dazu zählt beispielsweise ein Verbot von Alkohol und Tabakwaren sowie Ausgangsbeschränkungen während des Tages.
 
Verzögerte Impfkampagne
 
Als einer der Gründe für die wieder ansteigenden Infektionszahlen in Südafrika wird das nur schleppende Vorankommen der Impfungen in dem Staat angesehen. Bisher haben lediglich rund 1,5 Prozent der etwa 60 Millionen Einwohner zählenden Bevölkerung den Impfstoff erhalten. Der südafrikanischen Regierung wird vorgeworfen, zu wenig und zu langsam Impfstoffe bestellt zu haben. Das Land fordert ebenso wie Indien die Aufhebung der Patentrechte für Corona-Vakzine, um eigene Dosen herstellen zu können.

Weitere Nachrichten über Reisen

Frankreich-Côte d'Azur
30.06.2022

Südfrankreich begrenzt Besucherzahl für Strände

Südfrankreich hat den Zugang zu den Buchten der Calanques bei Marseille eingeschränkt. Künftig dürfen nur noch 400 Menschen pro Tag die dortigen Strände besuchen.
Mauritius
30.06.2022

Mauritius hebt die meisten Corona-Beschränkungen auf

Mauritius hat die meisten Corona-Restriktionen abgeschafft. Das Nachtleben darf wieder öffnen, die Maskenpflicht entfällt und die Versammlungsbeschränkungen enden.
Barcelona und Umgebung
29.06.2022

Barcelona erlässt neue Regeln für Touristen

Barcelona ergreift neue Maßnahmen zur Eindämmung des Massentourismus. Reisegruppen werden in der Größe begrenzt und müssen Lärmschutzregeln beachten.
Energieverbrauch in China steigt stark an.
29.06.2022

China verkürzt Einreise-Quarantäne auf zehn Tage

China hat die Einreisemodalitäten leicht gelockert. Ankommende Reisende müssen nun nur noch sieben Tage in Hotel- und drei Tage in Heim-Quarantäne, für Touristen bleibt die Einreise weiter verboten.
Stadtpanorama von Florenz
28.06.2022

Dürre in Italien: Das sollten Urlauber beachten

Italien leidet derzeit unter einer Hitzewelle, im Norden des Landes herrscht zudem eine Wasserknappheit. Urlauber sind von den Auswirkungen zunächst jedoch nicht direkt betroffen.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.