Südafrika verlängert Corona-Maßnahmen

Südafrika verlängert die Maßnahmen im Kampf gegen die dritte Welle der Corona-Pandemie im Land. Die strikten Maßnahmen, die derzeit bereits gelten, bestehen für weitere zwei Wochen. Somit bleiben Einschränkungen, wie eine nächtliche Ausgangssperre und ein Alkoholverbot, auch weiterhin in Kraft. Lockerungen gibt es hingegen für die Gastronomiebetriebe im Land.
Bis zum 25. Juli 2021 wurden die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen Südafrikas verlängert. Die landesweite nächtliche Ausgangssperre, die von 21 Uhr bis 4 Uhr morgens gültig ist, bleibt auch weiterhin bestehen. Lediglich aus beruflichen Gründen dürfen sich Personen während dieser Zeit außerhalb der Unterkunft bewegen. Der Verkauf von Alkohol bleibt ebenfalls verboten. Die Kontaktbeschränkungen sehen außerdem vor, dass sich die Menschen nur mit weiteren Mitgliedern des eigenen Haushalts treffen dürfen. Schulen bleiben geschlossen. Öffentliche Strände und Parks sind zugänglich, Zusammenkünfte an diesen Orten sind jedoch nicht gestattet, berichtet das internationale Portal Garda. In der Öffentlichkeit muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Weiterhin ist es verboten, aus Freizeitgründen in die Provinz Gauteng mit ihrer Hauptstadt Johannesburg zu reisen.
 
Lockerungen ebenfalls in Kraft
 
Neben der Verlängerung der Restriktionen wurden auch einige Maßnahmen entschärft. Restaurants dürfen wieder vor Ort Gäste bewirten und 50 Prozent ihrer Kapazität nutzen. Fitnessstudios ist es ebenfalls erlaubt, unter Einhaltung der Abstandsregelungen zu öffnen.
 
Delta-Variante als Grund für Verlängerung
 
Der Grund für die Verlängerung der strikten Corona-Maßnahmen in Südafrika ist die Verbreitung der Delta-Variante des Virus, die als deutlich ansteckender gilt. Dies gab Präsident Cyril Ramaphosa am Sonntagabend in einer Fernsehrede bekannt. Südafrika meldet kontinuierlich hohe Infektionszahlen, besonders betroffen sind die Regionen um die Hauptstadt Pretoria sowie um Johannesburg. Das Robert Koch-Institut weist Südafrika derzeit als Virusvariantengebiet aus, das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in das Land.