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Thailand: Touristensteuer erst im September

München, 03.05.2023 | 09:01 | twi

Die bereits länger diskutierte Touristensteuer für den Besuch in Thailand soll im Juni dieses Jahres eingeführt werden. Die Abgabe für Reisende dient unter anderem dazu, die touristische Infrastruktur vor Ort weiter zu verbessern. Als letzte Hürde muss die Tourismusgebühr noch im Kabinett bewilligt werden.


Thailand: Krabi
Die Tourismusgebühr in Thailand soll zum 1. Juni eingeführt werden.
Update vom 03.05.2023, 09:01 Uhr

Die Touristengebühr wird um einige Monate nach hinten auf den September verschoben. Bis zum einschließlich 31. August 2023 können Urlauberinnen und Urlauber das südostasiatische Land also noch ohne Aufpreis bereisen. Die Gebührenhöhe von 300 Baht (8 Euro) für Fluggäste und 150 Baht (4 Euro) für Schiffsreisende bleibt indes von der Verschiebung unberührt.

Originalmeldung vom 17.01.2023, 11:01


Nachdem die Touristensteuer mehrmals nach hinten verschoben worden war, soll sie laut dem Branchenportal Fvw zum 1. Juni 2023 nun doch eingeführt werden. Ab diesem Tag soll für jede Einreise ein Betrag von 300 Baht, das sind umgerechnet knapp 8,40 Euro, gezahlt werden. Letzter Termin für die Einführung war der Juni 2022 gewesen, damals hatte das Tourismusministerium den Entwurf jedoch zurückgezogen und überarbeitet. Ausnahmen soll es nur für Ausländerinnen und Ausländer mit Arbeitsvisa und Grenzpässen geben. Noch muss der aktuelle Entwurf jedoch in einer Kabinettssitzung der thailändischen Regierung bestätigt werden. Bereits am 24. Januar will das Nationale Tourismuskomitee über die genaue Ausgestaltung des Plans diskutieren.

 Finanzierung touristischer Infrastruktur

Die Gebühr soll unter anderem in die Finanzierung und Modernisierung touristischer Infrastruktur und die Entwicklung von Tourismusdestinationen fließen. Zudem sollen ebenso Nachhaltigkeitsprojekte mit den Einnahmen aus der Steuer vorangetrieben werden. Weiterhin ist geplant, dass die Abgabe Touristinnen und Touristen, die in Thailand Unfälle erleiden oder anderweitig medizinische Hilfe benötigen, zugutekommt. Bisher sieht der Entwurf vor, dass die Steuer nur für Reisende gilt, die über den Luftweg nach Thailand einreisen und länger als 24 Stunden im Land bleiben wollen. Ob die Abgabe auch für die Einreise auf dem Land- oder Seeweg gilt, ist indes noch nicht bekannt.

Tourismus als wichtiger Wirtschaftszweig

Der Tourismus gilt als zweitwichtigster Wirtschaftszweig des südostasiatischen Landes. Umgerechnet 57 Milliarden Euro spülte der Fremdenverkehr vor der Pandemie in die Staatskasse des Königreichs, das durch die Tourismuseinnahmen zwölf Prozent des Bruttoinlandsproduktes erwirtschaften konnte. An diese Zahlen möchte die thailändische Regierung in den kommenden Jahren wieder anknüpfen und sie gar übertreffen. Für das Jahr 2023 werden 25 Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet, bis 2027 soll diese Zahl auf 80 Millionen ansteigen. Zum Vergleich: Derzeit leben rund 70 Millionen Menschen in Thailand.

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