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Neue Hochrisikogebiete: Tschechien, Tirol und Seychellen von RKI hochgestuft

München, 12.02.2021 | 11:46 | sei

Das Robert Koch-Institut hat am 12. Februar erneut die Liste der Risikogebiete aktualisiert. Dabei wurden mehrere Länder neu als Mutationsgebiete ausgewiesen, unter ihnen Tschechien und fast das gesamte österreichische Bundesland Tirol. Als Hochinzidenzgebiete gelten nun die Seychellen und mehrere Inseln in der Karibik.


Tschechien: Prag Karlsbrücke
Tschechien wird ebenso wie Tirol und die Slowakei ab dem 14. Februar vom RKI zum Mutationsgebiet erklärt.
Die neuen Einstufungen treten am 14. Februar um 0 Uhr in Kraft. Neben Tschechien wird dann auch die gesamte Slowakei als Virusvarianten-Gebiet betrachtet, ebenso die Region Tirol mit Ausnahme des Bezirks Lienz in Osttirol, der Gemeinde Jungholz sowie des Rißtals im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee. Grund sind die sich in den betroffenen Regionen ausbreitenden Mutationen des Coronavirus, die als wesentlich ansteckender gelten. Für die neuen Virusvarianten-Gebiete herrscht ab Sonntag ein Einreiseverbot in die Bundesrepublik Deutschland, deutsche Staatsbürger sind davon jedoch ausgenommen. Es wird mit umfangreichen Grenzkontrollen durch die Bundespolizei gerechnet.
 
Seychellen und St. Lucia Hochinzidenzgebiete
 
Als zweite Kategorie der Hochrisikogebiete erhalten auch die Hochinzidenzgebiete Zuwachs: der Archipel der Seychellen wurde aufgrund eines besonders hohen Sieben-Tage-Inzidenzwertes über 200 neu auf die RKI-Liste gesetzt. Ebenfalls als Hochrisikogebiete zählen ab dem 14. Februar die Karibikstaaten St. Lucia sowie St. Vincent und die Grenadinen. Mit Bahrain trifft es außerdem ein Land am Persischen Golf. Nicht mehr auf der Liste der Hochinzidenzgebiete steht hingegen Namibia, es wird ab Sonntag als Corona-Risikogebiet ohne Sonderstatus geführt.
 
Neues Risikogebiet in Griechenland
 
In Griechenland wird mit Westgriechenland eine weitere Region als Corona-Risikogebiet angesehen. Zudem landen die finnischen Regionen Mittelfinnland und Österbotten neu auf der Liste des RKI. Entspannung zeichnet sich hingegen in der dänischen Region Midtjylland ab, diese wurde von der Risikoliste gestrichen. Auch Westmakedonien und Thessalien in Griechenland sind ab dem 14. Februar aus deutscher Sicht keine Corona-Risikogebiete mehr.

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