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Tschechien verlängert Lockdown bis 22. Januar

München, 07.01.2021 | 14:52 | soe

Tschechien hat den aktuellen Lockdown bis zum 22. Januar 2021 verlängert. Damit bleiben die nächtliche Ausgangssperre und weitere Beschränkungen noch mindestens zwei Wochen in Kraft. Der tschechische Gesundheitsminister Jan Blatny schloss auch weitere Verschärfungen nicht aus.


Tschechien: Prag Karlsbrücke
Tschechien hat den aktuellen Lockdown bis vorerst zum 22. Januar verlängert.
Zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr am Folgetag dürfen die Menschen in Tschechien ihre Unterkünfte nur aus triftigen Gründen verlassen. Außerdem herrschen strenge Einschränkungen des öffentlichen Lebens, so sind in der Öffentlichkeit nur Treffen von maximal zwei Personen erlaubt. Dies gilt in Innenräumen sowie im Freien. Geschäfte sind geschlossen, nur Einrichtungen zur Grundversorgung wie Supermärkte, Apotheken und Drogerien dürfen den Betrieb aufrechterhalten. Auch sie müssen jedoch zwischen 20 und 5 Uhr schließen. Hotels dürfen nur Gäste aufnehmen, die aus dienstlichen Gründen übernachten.
 
Steigende Infektionszahlen nach Weihnachten
 
Tschechien hatte die bereits vor den Feiertagen strengen Beschränkungen über Weihnachten gelockert. In der Folge verzeichnet Deutschlands östliches Nachbarland nun wieder steigende Infektionszahlen, nachdem diese Anfang Dezember deutlich niedriger ausfielen. Mit 17.332 Neuinfektionen binnen 24 Stunden wurde am 6. Januar ein neuer Rekordwert erreicht, das nationale Impfprogramm ist bislang nur schleppend angelaufen. Aus deutscher Sicht gilt Tschechien als Corona-Risikogebiet gemäß der Einstufung des Robert Koch-Instituts, es gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.
 
Keine Einreise nach Tschechien für Urlauber
 
Tschechien stuft seinerseits Deutschland ebenfalls als Hochrisikoland der „roten Kategorie“ ein. Demzufolge sind Einreisen zwar erlaubt, jedoch nicht zu touristischen Zwecken und nur mit einem negativen PCR-Test. Zudem muss die Einreise vorab online angezeigt werden. Ausnahmen gelten beispielsweise für Grenzpendler, Schüler und Studenten sowie Beschäftigte im internationalen Personen- und Güterverkehr.

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