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Türkei will Bezeichnung Türkiye international etablieren

München, 03.06.2022 | 11:12 | soe

Die Türkei nutzt künftig auch in Fremdsprachen die türkische Landesbezeichnung „Türkiye“. Bereits im Dezember 2021 wurde per präsidialer Verfügung von Präsident Recep Tayyip Erdogan beschlossen, dass im offiziellen Sprachgebrauch innerhalb des Staates nur noch dieser Begriff zu verwenden ist. Eine neue Kommunikationskampagne soll „Türkiye“ nun auch international gebräuchlicher machen.


Flagge Türkei
Die Türkei will künftig auch in Fremdsprachen den Begriff "Türkiye" etablieren.
Update vom 03. Juni 2022, 11:10 Uhr

Am 1. Juni verkündete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Agency, dass die offizielle Namensänderung bei den Vereinten Nationen registriert worden sei. Ein Sprecher der Organisation bestätigte den Eingang eines entsprechenden Schreibens des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusolgu, in welchem dieser die künftige Bezeichung seines Staates als „Türkiye“
 fordert. Mit dem Erhalt des Briefes sei die Namensänderung bereits offiziell wirksam geworden.

Originalmeldung vom 17. Januar 2022, 16:10 Uhr


Offizielle Texte türkischer Behörden und Ministerien verwenden die neue Bezeichnung bereits seit Längerem. Vor zwei Jahren wurde zudem beschlossen, die auf Exportgütern angebrachte Herkunftsbezeichnung von „Made in Turkey“ zu „Made in Türkiye“ zu ändern. Um den Begriff auch in anderen Ländern zu etablieren, startete Anfang Januar 2022 eine Kampagne des Kommunikationsamtes, die das internationale Publikum adressiert. Wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt, wurde in diesem Rahmen bereits ein Werbefilm mit dem Titel „Hello Türkiye“ produziert und vorgestellt.
 
Stärkung der Identität
 
Nach Aussage des türkischen Präsidenten spiegelt „Türkiye“ die Kultur und Werte des Staates am besten wieder, mit der weltweiten Verbreitung des Begriffs soll zudem dessen Ansehen, Identität und Marke gefördert werden. Dabei wird die neue Bezeichnung nach dem Willen Erdogans nicht nur das deutsche „Türkei“ ersetzen, sondern vorrangig das englische „Turkey“. Dessen unvorteilhafte Doppeldeutigkeit ist der türkischen Regierung ein Dorn im Auge, meint es neben dem Staat am Bosporus doch auch den – mit der Türkei in keiner Weise verbundenen – Truthahn.
 
Offizieller Namenswechsel noch unklar
 
Nach einem Bericht der NZZ ist aktuell allerdings noch nicht geklärt, ob den Beeinflussungsbemühungen durch die Kampagne auch ein offizieller Namenswechsel folgen soll. Dieser müsste bei den Vereinten Nationen registriert werden, zum jetzigen Zeitpunkt konnte das Informationsamt in Ankara allerdings noch keine Auskünfte über derlei Pläne erteilen. Die Türkei ist keinesfalls das erste Land, welches auf internationalem Parkett einen Namenswechsel anstrebt. So wurde in der Vergangenheit Burma zu Myanmar, Swasiland zu Eswatini und Mazedonien zu Nordmazedonien.

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