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Sehnsuchtsziel Fuerteventura:
12 Gründe für eine Reise auf die Insel der Glücklichen

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Surfer, die atemberaubende Wellen reiten, endlos lange Traumstrände und mittendrin Ziegen, die mittlerweile so populär sind, dass sie zum inoffiziellen Wappentier von Fuerteventura geworden sind. Unsere Redakteurin hat die Insel der Glücklichen mit Mietwagen, Kind und Kegel erkundet, sich in die kanarische Schönheit verliebt und euch nachfolgend zwölf Gründe aufgelistet, weswegen ihr auch unbedingt nach Fuerteventura reisen solltet. 


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Endlos weite Sandstrände

Relaxen inmitten von Dünen und feinstem, weißen Sand
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Strandliebhaber und Badeurlauber werden sich auf Fuerteventura im Paradies wähnen. Die Anzahl an schönen Stränden ist so groß, dass in einem einzigen Urlaub kaum alle angeschaut und getestet werden können. Von flach abfallenden Sandbuchten über felsige Wassereinstiege bis zu versteckten Fleckchen inmitten atemberaubender Klippen ist alles dabei. Die drei schönsten davon haben wir euch hier aufgelistet:

  • Jandía: Die Halbinsel Jandía im Süden Fuerteventuras besteht zu einem Großteil aus Wanderdünen und karger Landschaft. Wen wundert es, dass hier der längste Strand Spaniens zu finden ist? Mit insgesamt 26 Kilometern verläuft er von der Costa Calma bis nach Morro Jable.
  • Corralejo und der Parque natural duna Corralejo: Dort könnt ihr inmitten einer idyllischen Dünenlandschaft surfen, baden und relaxen. Wer sich vor dem Wind schützen will, legt sich am besten in einen der zahlreichen, angelegten Lavasteinkreise und genießt die Sonne.
  • El Cotillo: Hier gibt es gleich zwei Strände. Am Playa del Aljibe de la Cueva treffen sich vor allem Wassersportler, um einen wilden Ritt in den Wellen hinzulegen. Wer es etwas ruhiger mag, legt sich etwas nördlich des kleinen Fischerdorfes an den Playa del Castillo. Vor allem Familien bevorzugen die schöne Bucht, weil der Einstieg ins Wasser sehr flach ist.
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Sonnig-trockenes Wetter und angenehm mildes Klima

Beste Badebedingungen das ganze Jahr über
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Fuerteventura hat, im Vergleich zu den anderen Kanarischen Inseln, kaum Erhebungen, geschweige denn Berge. Der höchste ist mit circa 800 Metern der Pico de la Zarza. Dieser reicht allerdings nicht aus, um eine dauerhafte Regenwand zu bilden, so dass die meisten Wolken weiterziehen und den Niederschlag auf die umliegenden Eilande des Archipels transportieren. Heißt: Hier regnet es äußerst selten und wenn, dann nur kurz. Dafür wehen Passatwinde, die dafür sorgen, dass es nie zu heiß wird und Surfer ganzjährig erstklassige Wellen vorfinden.  

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Ganzjährig perfekte Wellen und zahlreiche Spots

Surfen wie auf Hawaii
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Egal ob Anfänger oder Profi, hier findet jeder Surfer die passende Welle für sein Level. Dank des ständig wehenden Windes und der Vielzahl an Traumstränden ist Fuerteventura einer der Hotspots in Europa. Anfänger und Fortgeschrittene können sich in einer der vielen Surfschulen professionelle Hilfe an die Seite holen, Pros fahren nach La Pared an der zerklüfteten Westküste und reiten dank der konstanten Pointbreaks auf perfekten Wellen.


Die beliebtesten Surf-Strände:

Wellenreiten:

  • La Pared
  • Playa del Burro
  • Playa de Cofete
  • Playa del Jarubio
  • El Cotillo
  • Playa de Majanicho
  • Punta de la Tiñosa
  • Puerto Lajas
  • Faro de Puerto del Rosario
  • Playa de Juan Gómez

Windsurfen:

  • Playa de Sotavento
  • El Cotillo
  • Caleta de Beatriz
  • Puerto Lajas

Kitesurfen:

  • Playa de Sotavento
  • Punta de Barlovento
  • El Cotillo
  • Playa del Burro
  • Corralejo
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Streifenhörnchen und Ziegen

Leben in der kargen Wüstenlandschaft
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In der Wüste gibt es kein Leben? Nicht auf Fuerteventura! Inmitten der endlosen Sanddünen und Marslandschaften frönen zahllose Ziegen und Streifenhörnchen dem unbeschwerten Leben. Und da es hier Gerüchten zufolge tatsächlich mehr Cabras de Costa – also freilebende Ziegen –  als Menschen geben soll, zieren die Paarhufer auch das inoffizielle Logo der Insel.


Ziegenkäse
Neben den wilden Ziegen gibt es auf Fuerteventura zahlreiche Ziegenfarmen, die köstlichen Käse herstellen. Wir empfehlen: Führung mitmachen und probieren!
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Ideale Bedingungen für Sportler

Radfahren, Wandern und Joggen
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Nicht nur Wasserenthusiasten wie Surfer und Badeurlauber kommen auf Fuerteventura auf ihre Kosten, auch Trockensportler finden hier beste Bedingungen vor. Dank des stetig wehenden Windes und der fast immer scheinenden Sonne können Wanderer und Jogger dort ausgiebig sporteln, ohne zu sehr ins Schwitzen zu geraten. Radfahrer schätzen hingegen die gut ausgebauten Straßen, die kaum Steigungen aufweisen.

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Zwei Nationalparks und eine vorgelagerte Insel

Ursprüngliche Natur und viel Ruhe
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Neben traumhaften Stränden hat Fuerteventura auch viel unberührte Natur und abgeschiedene Landschaften zu bieten. Los Lobos, die kleine, vorgelagerte Insel vor dem trubeligen Touristenstädtchen Corralejo ist so ein Ort. Urlauber können mit der Fähre übersetzen und das kleine Eiland mitsamt seiner marsähnlichen Umgebung erkunden. Der wohl bekannteste Nationalpark befindet sich ebenfalls bei Corralejo: die Wanderdünen des Parque natural duna de Corralejo. Dort wandern Besucher durch feinsten Sand und zum Teil Korallen- sowie Muschelreste. Doch hier gibt es auch Leben. Inmitten der Wüste wachsen Sträucher und sogar Blumen mit zarten weißen Blüten. Ähnlich beeindruckend ist die Halbinsel Jandía an der Südspitze von Fuerteventura. Diese besteht ebenfalls überwiegend aus Sand und ist kaum bewohnt.

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Verträumte Bergdörfer und bezaubernde kleine Städte

Schmale Gassen, kleine Geschäfte und viel Kultur
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Auf Fuerteventura ist alles irgendwie kleiner. Die zwei größten Orte sind Puerto del Rosario, wo sich auch der Flughafen befindet, und Corralejo. Doch abseits dieser zwei Mini-Metropolen gibt es noch zahlreiche weitere Ortschaften, die mit schöner Architektur, familiengeführten Restaurants und kleinen Shops, die Handgemachtes verkaufen, locken. Einer dieser Orte ist das Surf-Mekka Lajares im Inselinneren. Dort gibt es etliche Geschäfte, die Taschen aus recycelter Kitesurf-Plane, selbstgestrickte Mützen und auf der Insel gefertigte Schuhe feilbieten. Doch auch die anderen Orte bestechen mit ihrem eigenen Charme und sind einen Besuch mehr als wert.


Must-Visits auf Fuerteventura
  • El Cotillo: In dem kleinen Fischerdorf El Cotillo hat sich eine beträchtliche Anzahl an Surfschulen niedergelassen. Highlight ist aber eindeutig der Piratenturm aus dem 15. Jahrhundert, welcher immer noch besichtigt werden kann.
  • Lajares: beliebter Ort für Surfer und Fans von Handgemachtem
  • Pájara: die grüne Oase. Auf dem Portal der beeindruckenden Dorfkirche befinden sich aztekische Motive – unbedingt anschauen!
  • Ajuy: das Tor zu den natürlichen Grotten von Ajuy. Hier gibt es aber auch urige Restaurants, die inseltypische Spezialitäten servieren.
  • La Oliva: Der historische Ort La Oliva verdankt seinen Namen den Olivenhainen, die ihn umgeben. Am östlichen Stadtrand können die Casa de los Coroneles, ein festungsähnliches Gebäude und das Museum für Zeitgenössische Kanarische Kunst, Casa Mané, besichtigt werden.
  • Betancuria: Das kleine Bergdorf zählt zu den schönsten auf den Kanaren und lockt mit backsteingepflasterten Gassen und filigran geschnitzten Balkonen.
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Zahlreiche Ausflugsziele für Groß und Klein

Fuerteventura mit der ganzen Familie entdecken
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Auf Fuerteventura lässt es sich nicht nur ausgezeichnet sonnenbaden und sporteln, die größte der Kanarischen Inseln lockt auch mit vielen Ausflugszielen und schönen Attraktionen. Die meisten davon werden mit dem Bus angefahren, bequemer ist es jedoch mit dem eigenen Mietwagen.


Ausflugsziele auf Fuerteventura
  • Salzmuseum in Salinas del Carmen – Ausstellung zur Geschichte der Meersalzgewinnung auf Fuerteventura. Wer mag, kann ein paar Nüsse einpacken und die zutraulichen Streifenhörnchen füttern.
  • Höhlen von Ajuy – Mutige können hier in die Höhlen hinabsteigen. Unbedingt festes Schuhwerk einpacken, da die Wege nicht durchweg gesichert sind und es teils rutschig ist.
  • Oasis Park – Safari-Spaß für die ganze Familie südlich von Tarajalejo. Es gibt Giraffen, Krokodile, Affen und Elefanten zu bestaunen.
  • Acua Water Park – Der Wasser- und Freizeitpark befindet sich direkt in Corralejo und erwartet seine Gäste mit zahlreichen spektakulären Wasserrutschen und schön gestalteten Liegewiesen zur Entspannung zwischendurch.
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Leckeres Essen

Frischer Fisch, Papas arrugadas und Mojo
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Die Majoreros, wie die Einwohner von Fuerteventura auch genannt werden, verstehen es perfekt, die Leichtigkeit des Lebens mit gutem Essen zu verbinden. Neben viel frischem Fisch steht in den meisten Restaurants - Wen wundert’s? - auch noch eine andere Delikatesse auf der Speisekarte: Ziegenbraten. Wer mutig genug ist, es zu probieren, wird überrascht sein, wie gut das schmeckt. Ebenfalls nicht fehlen darf der typisch kanarische Ziegenkäse, welcher in keiner Weise mit den Pendants in deutschen Supermärkten vergleichbar ist und mehr an einen festen Mozzarella erinnert.

Das Nationalgericht sind aber Papas arrugadas, kanarische Schrumpelkartoffeln mit Meersalzkruste, die mit viel Mojo serviert werden. Die kalte Soße gibt es in vier verschiedenen Varianten, die häufigsten sind Mojo Rojo und Mojo Verde.

  • Tipp für Naschkatzen: Bestellt nach dem Essen einen Cortado de leche. Das ist ein süßer Milchkaffee, der typisch für die Kanaren ist.
  • Tipp für Fischliebhaber: Das beste Fischrestaurant gibt es in Gran Tarajal direkt am Hafen. Es heißt Cofradia Pescadores und bietet seinen zumeist einheimischen Gästen fangfrischen Fisch an, der inseltypisch zubereitet wird.
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Windmühlen und Fischskelette

Die Wahrzeichen von Fuerteventura
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Windmühlen zählen zu den Wahrzeichen von Fuerteventura. Sie stehen praktisch überall: mitten in Städten, aber auch mitten im Nirgendwo. In Tiscamanita gibt es sogar ein Mühlenmuseum, hier wird unter anderem gezeigt, wie die Inselbewohner die Passatwinde für sich genutzt und vom Ertrag gelebt haben, der in den Mühlen produziert wurde.

Eine weitere Besonderheit sind die Fischskelette, die in zahlreichen Küstenstädten angebracht wurden. Dabei handelt es sich um die Knochen von Walen, die vor der Insel angespült wurden, beispielsweise einen 15 Meter langen Pottwal. Zu sehen sind diese etwa in Salinas del Carmen, El Cotillo und Jandía.   


Unnützes Wissen
Auf Fuerteventura wird zwischen weiblichen und männlichen Windmühlen, also la molina und el molino unterschieden. Der Grund dafür ist die unterschiedliche Bauweise. Wer beide Mühlenformen miteinander vergleichen will, sollte nach Lajares fahren. An der südlichen Stadtgrenze stehen sich eine Molina und ein Molino gegenüber. Mühlen mit Geschlecht sind aber nicht die einzige Kuriosität auf den Kanaren.
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Aloe Vera

Balsam für den Körper
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Dank des trockenen Klimas finden Sukkulenten wie die Aloe Vera auf Fuerteventura beste Bedingungen vor. Die Einheimischen haben das erkannt und stellen aus der Wunderpflanze zahlreiche Cremes, Lotions, Shampoo und sogar Immunpräparate in Form von Saft her. Vermarktet wird unter dem Namen Aloe Vera, Fresca de Fuerteventura. In den zahlreichen Aloe-Farmen könnt ihr die Produkte direkt testen und auch gleich kaufen. Darüber hinaus gibt es in allen größeren Städten Fabrica Shops, die Aloe-Cremes sind aber auch in den lokalen Märkten Super- und Hyperdino sowie zahlreichen kleinen Geschäften erhältlich.

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Inselhopping auf den Kanaren

Bis nach Lanzarote ist es nur ein Katzensprung
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Eine kanarische Insel ist euch nicht genug? Kein Problem, denn Lanzarote und Fuerteventura teilen sich den denselben Felssockel und liegen dementsprechend nah beieinander. Von Corralejo aus setzen täglich Ausflugsschiffe nach Lanzarote über, die Fahrt dauert circa eine Stunde. Auf der anderen Seite angekommen, können zahlreiche Ausflüge, beispielsweise in den Nationalpark Timanfaya, gemacht werden.


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Über den Autor

Kristin Mortell

Schon Johann Wolfgang von Goethe sagte: „Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts.“ Und getreu diesem Motto gehe ich neugierig durch die Welt, immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Das kann direkt vor der Haustür, bei einem Surfkurs auf Fuerteventura oder beim Erkunden eines Nationalparks in Südkorea sein. Als Online-Redakteurin bei CHECK24 lasse ich euch an meinen Erlebnissen teilhaben und kann euch hoffentlich dazu ermutigen, die Koffer für eure nächste Reise zu packen.