
90 Euro sind ein guter Durchschnittswert, den Reisende als Tagesbudget in Dresden ansetzen können. Höhere Ausgaben sind stets möglich, besonders sparsame Urlauber kommen allerdings sogar mit 75 Euro pro Tag aus.
Spätestens seit der Barockzeit ist Dresden die Kulturmetropole Sachsens, aber bereits von 1547 an die Hauptstadt des Bundeslands. Prachtvolle Wahrzeichen wie der Zwinger, die Altstadt oder die Frauenkirche sind bis heute Aushängeschilder Sachsens sowie ganz Deutschlands. Die Dresdner Kunstsammlungen, August dem Starken zu verdanken, sind von weltweiter Bedeutung. Gleichzeitig blüht die Studenten- und Clubkultur mit einer hippen, alternativen Szene.
Ein Spaziergang durch die Dresdner Altstadt. Zwischen den alten Häuserfassaden locken einladende Cafès und Bars.
Die Semperoper gilt als eines der Wahrzeichen Dresdens und liegt direkt am Theaterplatz im historischen Stadtkern.
Als absolute kulinarische Spezialität gilt die Dresdner Eierschecke, zu finden in jeder guten Bäckerei.
Die bequemste Möglichkeit, innerhalb Deutschlands nach Dresden zu reisen, ist mit dem eigenen Pkw oder einem Mietwagen wagen zu fahren. Verschiedene Autobahnen verbinden die sächsische Hauptstadt mit weiten Teilen Deutschlands. Eine umweltfreundliche Alternative stellt der Zug dar, so gibt es etwa ICE-Anbindungen von Frankfurt, Berlin oder München.
Am Hasenberg befindet sich ein Bauwerk, das einen erfrischenden Gegenentwurf zum historischen Erbe der Stadt schafft – sowohl religiös als auch architektonisch. Die Neue Synagoge vereint jüdische Tradition mit einem kubisch-modernen Design und erhielt dafür 2001 den Preis als bestes europäisches Bauwerk. Auf verschiedenen Führungen erfahren Interessierte Wissenswertes, während ein gemütliches Café zum Verschnaufen lädt.
Für Naturliebhaber und alle, die ein wenig Abwechslung von der Kulturpracht Dresdens wünschen, wartet ein nahegelegenes Ausflugshighlight in Sachsen.
Im liebevoll „Elbi“ genannten Elbsandsteingebirge kommen Bergfreunde – Wanderer, Kletterer und Radfahrer zugleich – voll auf ihre Kosten.
Ein Geheimtipp ist der Zwinger nicht, gehört jedoch zu einem Dresden-Besuch wie die Barockarchitektur zur Stadt.
Ein Rundgang über sein riesiges Außengelände offenbart eine nicht enden wollende Zahl an großen und kleinen Blickfängern, welche sich zudem als attraktives Fotomotiv anbieten.
Städtereisen lohnen sich auch im Winter. Am ersten Advent öffnet der traditionelle Striezelmarkt, der defintiv einen Busch Wert ist. Dank der Nähe zum Nachbarland Tschechien kann man hier das Baumkuchengebäck Trdelník probieren.
Das dürfen Sie zur Weihnachtsszeit auch nicht verpassen:
Obwohl die Neustadt ein besonders spannendes Nachtleben bereithält, das nicht nur für junge Urlauber einen Blick wert ist, finden sich viele weitere Abendbeschäftigungen in Sachsens Hauptstadt. Über die Innen- und Altstadt verteilt, stoßen Besucher auf eine Reihe gemütlicher Restaurants, lauschiger Bars und Kneipen.
Dresden bietet eine überraschend vielseitige Veranstaltungskultur, die deutlich über Striezelmarkt und BRN hinausgeht. Weingourmets, Kulturliebhaber, sogar Musik- und Tanzfans kommen auf ihre Kosten.
Klassische sächsische Küche trifft in Dresden auf eine Reihe vielfältiger Spezialitäten aus Ländern rund um den Erdball – sei es Fernost, mediterran, Lateinamerika oder Kreativküche.
Kultige Bars, um den Abend ausklingen zu lassen, finden sich in Dresden zuhauf, Partygänger hingegen dürfen in einigen Clubs zu rhythmischen Beats die Hüften kreisen.