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Trotzdem fortfahren

Streik in Frankreich am 17. September

Urlauber in Frankreich müssen sich am 17. September auf Behinderungen im Reiseverkehr einstellen. Mehrere Gewerkschaften haben zu einem Generalstreik aufgerufen, an dem sich verschiedene Branchen beteiligen sollen. Unter anderem sind Ausstände im Zugverkehr des Landes geplant.
Beginnen sollen die Streikaktivitäten schon am Abend des 16. September um 20 Uhr, das Ende ist für den 18. September um 7:55 Uhr morgens angesetzt. Aufgerufen hatte zu dem Ausstand zunächst die französische Eisenbahn-Gewerkschaft CGT Cheminots, daraufhin schlossen sich mehrere andere Arbeitnehmer-Vereinigungen sowie Jugendorganisationen an. Wie hoch die Beteiligung an den Arbeitsniederlegungen sein wird, ist noch unklar. Die Forderungen der Gewerkschaften umfassen unter anderem höhere Löhne, mehr Arbeitsplätze und ein Ende der französischen Rentenreformen.
 
Der französische Transportminister Jean-Baptiste Djebbari äußerte am 14. September in einem Radio-Interview die Vermutung, dass die Anzahl der tatsächlich Streikenden sowie demzufolge die Auswirkungen auf den Zugverkehr gering ausfallen werden. Zuletzt hatten in Frankreich am 31. März 2020 landesweite und branchenübergreifende Streiks im Flug- sowie Bahnverkehr für Behinderungen gesorgt. Anlass der Ausstände war auch damals schon die umstrittene Rentenreform der französischen Regierung.