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Tibet bis April 2019 gesperrt

München, 21.02.2019 | 08:39 | soe

Tibet bleibt den Augen ausländischer Besucher vorerst verborgen. Die chinesischen Behörden haben die Ausstellung der notwendigen Einreisegenehmigung mit sofortiger Wirkung ausgesetzt, erst nach dem 1. April 2019 ist der Zutritt wieder möglich. Hintergrund der Maßnahme ist der anstehende 60. Jahrestag der Flucht des Dalai Lama aus Tibet.


Tibet
China hat die Einreise nach Tibet für ausländische Touristen bis zum 1. April 2019 verboten.
Um das kleine Land auf einem Hochplateau in Zentralasien besuchen zu können, benötigen Reisende neben einem chinesischen Touristenvisum auch eine zusätzliche Einreisegenehmigung. Diese wird ebenfalls von China ausgestellt, ist aber nicht leicht zu erhalten. Seit dem Einmarsch der chinesischen Volksbefreiungsarmee in Tibet im Jahr 1950 gibt es in dem Land immer wieder Spannungen, da die tibetische Bevölkerung gegen die Politik Chinas protestiert. Der heute 83-jährige Dalai Lama, Anführer der Tibeter, floh als Folge des chinesischen Einmarsches 1959 ins indische Exil. Seither gedenken immer wieder Mönche dieses Ereignisses, was häufig zu heftigen Ausschreitungen führt.
 
Die zeitweise Abschottung von Tibet durch China ist daher nicht neu. Immer wieder wird Touristen der Zugang zum „Dach der Welt“ verwehrt, wenn bedeutende politische Ereignisse oder Jubiläen anstehen. Die aktuelle Sperre wurde nach Informationen der Deutschen Presseagentur von den Reiseagenturen mit einer Regierungsanweisung begründet, andere führten das am 5. Februar gefeierte tibetische Neujahrsfest als Begründung an.
Erst vor wenigen Wochen hatte Tibet bekanntgegeben, die Einreisebestimmungen für Touristen lockern zu wollen.

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