Strand & Meer

Wer Urlaub in Italien ins Auge fasst, denkt zuerst an leckere mediterrane Küche und Reiseziel-Klassiker wie einen Städtetrip nach Rom oder ein Wochenende in der Lagunenstadt Venedig. Entdecker wagen sich ins weniger bekannte Inland und erkunden Geheimtipps wie die Abruzzen.
Doch wie sieht es vor der gestiefelten Küste aus? Was viele nicht wissen: Zu Italien gehören nicht nur die bekannten Touristenmagneten Sardinien und Sizilien, sondern insgesamt mehr als 200 Eilande! Entdeckt die neun schönsten Inseln und Inselgruppen im Mittelmeer und was diese zu bieten haben.
Sizilien ist nicht nur die größte zu Italien gehörige Insel, sondern auch das größte Eiland im Mittelmeer. Das Gebiet hinter den 1.152 Kilometern Küste ist demzufolge randvoll gepackt mit Sehenswürdigkeiten, die sich Urlauber nicht entgehen lassen sollten. Sizilien kennzeichnet vor allem der Reichtum an antiker Kultur und Geschichte. Denn die stellt auf der mediterranen Inselperle sogar die Strände in den Schatten! Jede Stadt und jedes noch so kleine Örtchen auf Sizilien bezaubert durch einen historischen Ortskern, enge Gässchen und Kirchen sowie Ruinen, auf die ihr hinter jeder Ecke erneut stoßt.
Top-Tipps für Sizilien:
Ischia gleicht einem alten Hollywood-Streifen: Prunkvolle Villen sind mit üppigblühenden Gärten und Palmen geschmückt und die Balkonbrüstung zeigt stets entgegen des azurblau glitzernden Mittelmeeres. Auf die Insel – wie auch zu ihrem Nachbareiland Procida – gelangt ihr per Fähre ab dem Festland. Hier entfaltet sich La Dolce Vita insbesondere am Abend, wenn die Tagestouristen abgereist sind. Mietet euch einen Roller, schlemmt euch mit einem Eis oder einem Stück Pizza in der Hand quer durch zauberhafte Orte wie Lido di Maronti oder Sant’Angelo. Die relaxte Stimmung auf Ischia und Procida ist im wahrsten Sinne heilend: Als Vulkanüberbleibsel sind mineralhaltige Thermalquellen geblieben, die verschiedenste Wirkungen haben.
Top-Tipps für Ischia und Procida:
Spazieren zwischen bunten Häuschen, die sich den Hang hinauf türmen, und Oliven- sowie Zitronenhainen – Capri klingt nicht nur nach Sonnenbrillen, im Wind wehendem Tuch im Haar und einer Cabriofahrt entlang der Küste! All das lebt die kleine Jetset-Insel im Golf von Neapel förmlich! Schnappt euch besagten Mietwagen (oder – authentisch italienisch – einen Roller) und fahrt die fantastische historische Serpentinenstraße Via Krupp hinauf, haltet am nächsten Eisstand an und genießt ein cremiges Gelato, bevor es euch an traumhafte Felsbuchten mit aquamarinblauem Wasser zieht.
Sehenswürdigkeiten auf Capri:
Unter den Sarden finden sich auffallend viele Über-Hundertjährige. Das Geheimnis des langen Lebens in den idyllischen Bergregionen der Insel? Viel Bewegung und: die Ernährung! Denn Sardinien ist nicht Italien. Pizza, Pasta und Tartufo werden hier von Prädikaten wie „Tutto autentico“ und „zero kilometre“ abgelöst. Das heißt, es wird großer Wert auf regionale, authentische Küche ohne Chemie und mit viel Nachhaltigkeit gelegt. Das macht das Essen so gesund.
Wer sich satt geschlemmt und ausgiebig in den Weinbergen und Olivenhainen der Insel spazieren gegangen ist, ist bereit für Highlight Nummer Zwei auf Sardinien – die Küste. Nicht umsonst trägt die Insel den Spitznamen „Karibik des Mittelmeers“. Nirgendwo sonst in Europa findet ihr so viele Traumstrände und aquamarinblaue Küstenabschnitte mit kristallklarem Wasser wie hier. An der rund 2.000 Kilometer langen Küste finden sich unzählige Buchten, von denen einige bereits zu den schönsten Stränden weltweit gewählt wurden! Und das ist längst nicht alles: Sardinien bietet eine überwältigende Urlaubsvielfalt, ohne dabei von Touristenmassen überlaufen zu sein. Aktivurlaub und Kulturreise oder Städtetrip koexistieren mühelos.
Top-Tipps für den Sardinien-Urlaub:
Nur zehn Kilometer trennten Napoleon, der sich auf Elba im Exil befand, vom italienischen Festland. Gut möglich, dass er dieses jedoch durch die Schönheit Elbas in seinen wenigen Monaten auf der Insel keines Blickes gewürdigt hat. Schließlich hatte er die mediterrane Vegetation des Toskanischen Archipels, zauberhaft bunte und historische Städtchen und in der Sonne leuchtende Strände direkt vor seiner Nase. Auch heute noch ist Elba eine Oase der Natur und Erholung. Wanderfreunde und Sonnenanbeter träumen nur davon, hierher verbannt zu werden.
Tipps für den Urlaub auf Elba:
Westlich von Ischia liegen die sechs Pontinischen Inseln: Gavi, Palmarola, Santo Stefano, Ventotene, Zannone sowie die größte und namensgebende Insel Ponza. Mit dem hübschen Hafen erinnert Ponza an Jetset-Ziele wie Ischia und Capri, ihr werdet aber sehr schnell merken, dass die Atmosphäre hier sehr viel entspannter und ursprünglicher ist. Ponza überzeugt durch charmante Pensionen, kleine Lädchen und rundherum durch strahlend-weiße Strände, famose Tauchspots und magische Grotten und Felsklippen.
Highlights auf den Pontinischen Inseln:
Italiens einzige in der Adria liegende Inselgruppe sind die Isole Tremiti. Nur zwei der fünf Tremitischen Inseln sind bewohnt: San Domino und San Nicola. Der Rest ist Teil eines Natur- und Meeresschutzgebietes. Das macht die Tremiti-Inseln zu einem Paradies für Taucher. An der buchtenreichen Felsküste könnt ihr mit dem Bötchen anlegen und den ganzen Tag im smaragdfarbenen Wasser schnorcheln, euch am Strand sonnen und die zahllosen Meeresgrotten, wie die berühmte Grotta dell’Amore in der Bucht Cala Sorrentino, erforschen.
Must-Sees und Must-Dos auf den Tremiti-Inseln:
Streng genommen gehören die Äolischen Inseln, nach dem Hauptort Lipari auch Liparische Inseln genannt, zur Region Sizilien. Kaum bekannt unter Urlaubern, bieten sie in erster Linie ursprüngliche Natur, wenig Massentourismus – und vor allem alles, was ihr euch als Urlauber im Süden wünschen könnt. Lipari ist bekannt für traumhafte Strände, eine faszinierende Unterwasserwelt inklusive eines archäologischen Unterwasserparks und saftiges Grün an Land. Auf dem Archipel erwartet euch eines der größten Highlights überhaupt: Auf der Insel Stromboli liegt der gleichnamige Vulkan!
Tipps für die Liparischen Inseln:
Pelagische Inseln - nie gehört? Keine Sorge, so geht es sicher vielen. Lampedusa, die Hauptinsel, ist euch jedoch vielleicht ein Begriff. Neben ihr zählen Linosa und Lampione zu dem Archipel, der sich ungefähr auf halbem Seeweg zwischen Malta und dem vielseitigen Tunesien befindet. Ihr erreicht die Inselgruppe der Pelagischen Inseln mit einer elfstündigen Fährüberfahrt ab Sizilien in der Nacht zwar ein wenig mühsam, aber es lohnt sich. Allein wegen des kristallklaren Wassers, auf dem Boote und Yachten zu schweben scheinen und in dem sich die weiße und goldene Felsküste der Inseln eindrucksvoll spiegelt. Nicht verpassen solltet ihr den fantastischen Strand Spiaggia dei Conigli mit der vorgelagerten, noch fantastischeren Insel Isola dei Conigli. Zurecht wird hier gesagt, dass kaum ein Strand in Europa mit diesem mithalten kann. Die Nachbarinseln bestechen insbesondere durch idyllische Ruhe und ein Naturschutzgebiet, das gleichermaßen die fragile Felsküste sowie die seltene, in den Gewässern der Pelagischen Inseln lebende Karettschildkröte schützt.
Must-Sees auf den Pelagischen Inseln:
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