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Eine paradiesische Reise:
Die 10 schönsten Strände rund um Afrika

Sand wie Puderzucker, türkisfarbenes Wasser und Palmenblätter, die sanft in der Meeresbrise wiegen: Traumstrände gibt es nicht nur in der Karibik, in Thailand oder auf den Malediven, sondern auch in Afrika. Daher schicken wir euch auf eine Reise entlang der afrikanischen Küste zu den schönsten Stränden des Kontinents. Im Uhrzeigersinn geht es durch zehn ganz verschiedene Länder mit zehn ganz verschiedenen Stränden. Badesachen, Handtuch und Sonnencreme einpacken – und los geht’s!

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Der karibische Strand

Mahmya Island, Giftun, Ägypten
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Der erste Traumstrand unserer Auswahl liegt im Nordosten von Afrika. Mahmya Island ist ein Strand auf der Insel Giftun, die vor der Küste von Hurghada im Roten Meer liegt – und Ägyptens Antwort auf die Karibik. Zwar ist Mahmya Island nur per Boot zu erreichen, doch der Ausflug lohnt sich: Nach einer etwa 40-minütigen Überfahrt erwarten euch nicht nur ein weißer Sandstrand zum Entspannen und kristallklares Wasser zum Abkühlen, sondern auch eine bunte Unterwasserwelt für Tauchabenteuer. Diese gehört mit ihren vielfältigen Meeresbewohnern zum Naturschutzgebiet Hurghada und ist ein Paradies für Schnorchler.


Tipp
Häufig sind Speisen und Getränke in den organisierten Tagesausflügen zum Strand Mahmya Island inkludiert.
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Der vielseitige Strand

Diani Beach, Kenia
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Karibu Kenya, willkommen in Kenia! Südlich der Sahara, an der Ostküste Afrikas, liegt Diani Beach: ganze 25 Kilometer lang und mit vielseitigen Möglichkeiten für Aktivitäten zu Land und zu Wasser. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausritt auf einem Dromedar, einer romantischen Seefahrt in einem Einbaum oder einem Schnorchelausflug zu entlegenen Riffen? Natürlich könnt ihr auch einfach nur am Strand relaxen und im Indischen Ozean baden. Die vielen Hotels am Diani Beach sind übrigens der perfekte Ausgangspunkt für eine Safari im Tsavo East oder Tsavo West National Park.


Tipp
  • Auch Seeigel mögen den Diani Beach. Badeschuhe nicht vergessen!
  • Hoteltipp: Das Papillon Lagoon Reef ist in swahilischen Stil erbaut und liegt direkt am Strand.
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Der fotogene Strand

Anse Source d’Argent, La Digue, Seychellen
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Aus 115 Inseln bestehen die Seychellen, die knapp 2.000 Kilometer vor der Ostküste Afrikas mitten im Indischen Ozean liegen. Eine davon ist La Digue – und auf ihr befindet sich der Megastar unter den afrikanischen Stränden. Anse Source d’Argent war schon Kulisse so mancher Film- und Fernsehaufnahmen und ist mit ihren charakteristischen Granitfelsen und den grünen Palmen einer der meistfotografierten Strände der Welt. Das vorgelagerte Riff ist nicht nur perfekt zum Schnorcheln, es fängt auch hohe Wellen ab, weswegen das Meer an der Anse Source d’Argent angenehm ruhig ist.


Tipp
Zwischen 10 und 17 Uhr kann es an der Anse Source d’Argent voll werden. Wer nicht auf La Digue selbst, sondern auf der seychellischen Hauptinsel Mahé, Urlaub macht, nimmt am besten die erste Fähre. Die Fahrt, eventuell mit Umstieg auf der Nachbarinsel Praslin, dauert etwa 1,5 Stunden.
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Der entspannte Strand

Nungwi Beach, Sansibar, Tansania
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Kurz vor der Küste Tansanias, auf der Insel Sansibar, bietet der traumhafte Nungwi Beach jede Menge Entspannung. Nach einem Spaziergang über den weißen, pudrigen Sand und einem Sprung in den warmen, kristallklaren Indischen Ozean ist es Zeit, bei einem Cocktail in einer Strandbar die vielen einheimischen Fischer zu beobachten, die bei Sonnenuntergang von der Arbeit zurückkommen. Der Ort Nungwi ist übrigens eines der touristischen Zentren der Insel und hat Hotels für alle Geschmäcker zu bieten. Das Royal Zanzibar Beach Resort direkt am Strand lockt zum Beispiel mit einem Infinity-Pool und landestypischer Architektur.


Tipp
Am nordwestlich gelegenen Abschnitt des Nungwi Beach könnt ihr den ganzen Tag über baden, die östliche Region dagegen ist stark gezeitenabhängig.
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Der lebhafte Strand

Flic en Flac Beach, Mauritius
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Schon der Schriftsteller Mark Twain schwärmte: „Zuerst schuf Gott Mauritius, dann das Paradies. Aber das Paradies war nur eine Kopie.“ Vielleicht hatte er dabei den Flic en Flac Beach im Sinn, der südlich der Hauptstadt Port Louis liegt. Dort habt ihr nicht nur einen herrlichen Ausblick auf den grünen Berg Le Morne Brabant, sondern auch die Möglichkeit, regionale Köstlichkeiten zu probieren, die an zahlreichen Street-Food-Ständen verkauft werden. Die Mauritier selbst kommen übrigens auch gerne zum Baden an den Flic en Flac Beach – und unterhalten die Gäste gleich noch mit musikalischen Darbietungen.


Tipp
Die Insel im Indischen Ozean wird fast komplett von einem Korallenriff umrandet, das nicht nur hohe Wellen, sondern auch gefährliche Raubfische von den weißen Traumstränden fernhält. Perfekt für Familien mit Kindern!
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Der einsame Strand

Bazaruto, Mosambik
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Viel weniger lebhaft geht es auf dem wunderschönen Bazaruto-Archipel vor der Küste des südostafrikanischen Landes Mosambik zu. Fünf Inseln, die sich in einem der größten Meeresschutzgebiete Afrikas befinden: Wale, seltene Schildkrötenarten, Delfine und die verschiedensten Fische sind hier zu Hause. Am Strand von Bazaruto, einer der Hauptinseln des Archipels, blickt ihr auf das von weißen Sandbänken durchzogene Meer, während ihr euch fragt: Ist diese Landschaft nicht viel zu schön, um wahr zu sein? Und trotzdem ist dieser Ort ein echter Geheimtipp.


Tipp
Auf den fünf Inseln des Bazaruto-Archipels gibt es gerade einmal fünf Unterkünfte für Touristen. Etwas mehr Übernachtungsmöglichkeiten hat die an der Küste des mosambikanischen Festlands gelegene Stadt Vilankulo.
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Der sehenswerte Strand

Camps Bay, Kapstadt, Südafrika
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In Südafrika angekommen, ersetzt der frische Südatlantik den lauwarmen Indischen Ozean. Am Strand von Camps Bay, einem kleinen Vorort von Kapstadt, wird das Wasser selten wärmer als 16 Grad Celsius. Dafür punktet dieses Fleckchen Erde mit dem herrlichen Blick auf die Bergkette Zwölf Apostel. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad findet ihr in Camps Bay außerdem jede Menge edle Fischrestaurants, Cafés und Cocktailbars, die schnell vergessen lassen, dass das Meer zu kalt zum entspannten Planschen ist.


Tipp
Am Wochenende sind die Parkmöglichkeiten am Strand von Camps Bay begrenzt. Unter der Woche ist ein Besuch mit dem Mietwagen in Kapstadt entspannter.
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Der ungewöhnliche Strand

Skelettküste, Namibia
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Weiter geht’s in Richtung Norden, in Südafrikas Nachbarland Namibia. Die Skelettküste gehört mit einem Alter von 1,5 Milliarden Jahren zu den ältesten Landschaftsformationen der Erde. Der Nationalpark ist ein rauer, aber faszinierender Ort, an dem die Wüste Namib auf den Atlantik trifft. Für einen Strandurlaub ist die Skelettküste nicht geeignet, denn Nebel, starke Brandung und viele Strömungen machen den Ozean unberechenbar. Nichtsdestotrotz ist sie eine spektakuläre Sehenswürdigkeit, die viele Fotomotive bietet: Die zahlreichen Wracks, die in Ufernähe zu finden sind, bilden den größten Schiffsfriedhof der Welt! Daher hat die Skelettküste übrigens ihren Namen.


Tipp
Die Skelettküste gliedert sich in zwei Teile. Im Süden könnt ihr euch frei bewegen, der Norden ist nur im Rahmen geführter Touren und mit einem Erlaubnisschein zugänglich. Entdecken könnt ihr die Skelettküste zum Beispiel aus der Vogelperspektive bei einer Flugsafari, mit dem Geländewagen oder bei einer geführten Wanderung.
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Der endlose Strand

Santa Monica Beach, Boa Vista, Kap Verde
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Weit draußen vor der nordwestafrikanischen Küste liegt eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs: Kap Verde. Die portugiesisch-afrikanische Kultur des Landes und seine vielfältige Natur machen es zu einem beliebten Reiseziel in Afrika. Nicht zu vergessen sind die vielen Traumstrände, an denen ganzjährig gebadet werden kann. Santa Monica Beach auf der Insel Boa Vista gilt sogar als der schönste Strand von Kap Verde. Nicht verwunderlich, denn er hat schier endlosen weißen Sand und wilde Wellen des Atlantiks zu bieten, in denen sich erfahrene Wind- und Kitesurfer austoben können.


Tipp
Nach Kap Verde ist es gar nicht so weit, weniger als sechs Stunden dauert ein Direktflug aus Deutschland. Das Klima ist in etwa mit dem auf den Kanaren vergleichbar.
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Der raue Strand

Legzira Beach, Marokko
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Die letzte Station der Reise führt wieder nach Nordafrika. Im Süden von Marokko, knapp drei Stunden mit dem Mietwagen vom beliebten Urlaubsort Agadir entfernt, befindet sich der Legzira Beach an der Atlantikküste. Ein ganz besonderes Naturwunder macht ihn zum perfekten Ziel für einen Tagesausflug: ein roter Felsbogen, der in der Abenddämmerung wunderschön leuchtet. Baden könnt ihr hier nicht, denn die Strömung ist zu gefährlich, aber ein Strandspaziergang unterhalb der Steilküste ist mindestens genauso schön.


Tipp
Nicht zu spät kommen: Die Flut am Nachmittag macht den sonst breiten Sandstrand viel schmaler und reduziert die Spaziermöglichkeiten erheblich.

Hinweis: CHECK24 übernimmt keine Garantie für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Die Inhalte unserer Artikel sind sorgfältig und nach bestem Wissen ausgesucht und zusammengestellt. Sie dienen als Inspiration für unsere Leser und stellen Empfehlungen der Redaktion dar.

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Über den Autor

Sarah-Denise Neven

Es gibt für mich kein schöneres Gefühl als die Vorfreude auf eine Reise. Die einsamen Strände in Madagaskar, die beeindruckenden Wolkenkratzer in Dubai und das gute Essen in Wien sind meine persönlichen Highlights. Zumindest bis jetzt, denn die nächste Reise ist immer schon in Planung. Als Mitarbeiterin in der Online-Redaktion von CHECK24 hoffe ich, bei dem einen oder anderen Leser Fernweh zu wecken.