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Berge und Meer – 11 Ziele, an denen Urlaub alles kann

Berge-Meer-Island

Was tun, wenn man beim nächsten Urlaub gerne in die Berge fahren, aber dringend auch am Strand entspannen will? Ganz einfach: Beides machen. Zwar gibt es kein Meer in den Alpen und nicht jeder Urlaubsort mit Traumstrand hat auch ein Bergpanorama, doch diese elf Reiseziele bieten die perfekte Kombination aus abwechslungsreicher Landschaft, Aktiv- und Strandurlaub.

Mallorca für Jedermann - Banyalbufar

Es gibt viele schöne Strände auf Mallorca – von den weitläufigen Buchten von Alcúdia und Pollensa über den Naturstrand Es Trenc bis hin zu den vielen kleineren, malerischen Buchten rund um die Insel. Doch es ist die Kulturlandschaft der Sierra de Tramuntana im Nordwesten der Insel, die von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurde. Das Gebirge lockt mit jeder Menge Wanderwege, Straßen zum Radfahren und urigen Dörfern wie Deià, Valldemossa, Banyalbufar und Sóller. Das alles in einer einmalig schönen, wild-bizarren Landschaft.

  • Der höchste Berg der Sierra de Tramuntana ist mit 1.445 Metern der Puig Major.
  • Frédéric Chopin und seine Geliebte George Sand lebten 1838/39 in der Kartause von Valldemossa.
  • Eine der bekanntesten Natursehenswürdigkeiten der Sierra de Tramuntana ist die Schlucht Torrent de Pareis.

Berge-Meer-Kroatien-Adria

Kroatien ist nicht nur das Land der über 1.000 Inseln im türkisblauen Wasser der Adria, auf dem Festland steigt hinter der Küste das Dinarische Gebirge empor. Darunter auch die Dinara, der mit 1.831 Metern höchste Berg Kroatiens. Vom Gipfel unweit der Stadt Knin sind es nur etwa 60 Kilometer bis zum Meer. Allein die Aussicht von den Dinaren aufs Meer oder umgekehrt – von der Küste oder einer der vielen Inseln auf die Berge – ist ein guter Grund für einen Kroatien-Urlaub.

Spanien: Kanaren - Teneriffa - Strasse

Die Kanarischen Inseln zählen zu den absoluten Klassikern für eine Kombination aus Wander- und Strandurlaub. Dabei hat jede der sieben Inseln ein derart eigenes Flair, dass sich Reisende zunächst entscheiden müssen: Welche Kanareninsel ist die richtige für mich?Teneriffa lockt mit dem 3.718 Meter hohen Vulkan Pico del Teide, auch die Gipfel auf Gran Canaria sind fast 2.000 Meter hoch. La Gomera, La Palma und El Hierro bieten zwar nicht ganz so hohe Berge, aber dafür eine einmalig ursprüngliche Natur. Auch auf den flacheren Inseln Lanzarote und Fuerteventura lässt es sich wandern. Faszinierende Vulkanlandschaften und schöne Strände, mal mit schwarzem, mal mit goldgelbem, mal mit weißem Sand gibt es auf jeder Kanareninsel.

  • Der Pico del Teide ist der höchste Berg Spaniens.
  • Nirgendwo in Europa genießt ihr mehr Sonnenstunden als auf den Kanaren.

Italien: Abruzzen Küste

Die Abruzzen im Osten des italienischen Stiefels sind ein Traum für Naturliebhaber: Etwa ein Drittel der Region steht unter Naturschutz. Dabei vereinen die Abruzzen drei Landschaftstypen: Küste, Hügel und Berge. Die Küste erstreckt sich in einem flachen, schmalen Streifen über 135 Kilometer entlang der Adria. Perfekt für entspannte Tage am Strand. Dieser Abschnitt geht in die Hügellandschaft über, die schließlich in die Abruzzischen Apenninen mündet. Das Gebirgsmassiv Gran Sasso d’Italia nimmt insgesamt zwei Drittel der Region ein und steigt bis auf fast 3.000 Meter an. Nicht umsonst gelten die Abruzzen als Geheimtipp und schönste Region Italiens zugleich.

  • Der Corno Grande ist mit 2.912 Metern die höchste Erhebung des italienischen Festlandes südlich der Alpen.
  • Besonders schöne Strände gibt es in Ortona, Roseto und Pineto.

Spanien: Costa del Sol - Costa Tropical - Marbella

Andalusien im Süden Spaniens birgt einen reichen Schatz an atemberaubend schönen und ursprünglichen Ecken. Zum Beispiel die hierzulande weniger bekannten Strände der Costa Tropical, am Fuße der Sierra Nevada. Gerade einmal 50 Kilometer Luftlinie liegen zwischen den schneebedeckten Gipfeln  und der Küste im Süden der Provinz Granada. Ein Urlaub hier bietet wirklich alles: Die Küste lädt von Frühjahr bis Herbst zu entspannten Tagen am Strand ein, Wassersport ist sogar problemlos im Winter möglich. Der Nationalpark Sierra Nevada verzaubert mit einem so schönen, wie urig gebliebenen Wandergebiet mit Meerblick und einem Skigebiet mitten in Südeuropa. Kulturliebhaber verfallen bei einem Besuch der Provinzhauptstadt Granada und der weltberühmten Alhambra dem Charme der Region mit dem maurischen Erbe.

  • Der höchste Berg des spanischen Festlandes liegt in der Sierra Nevada: der 3.482 Meter hohe Mulhacén.
  • An der Costa Tropical scheint die Sonne an 320 Tagen im Jahr. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 20°C.
  • Das milde Klima der Costa Tropical ermöglicht den Anbau exotischer Früchte wie Avocados, Papayas und Mangos.

Berge-Meer-Türkei

Die Südküste der Türkei ist berühmt-berüchtigt für ihre schönen Strände und Hotels. Doch was diese Strände eben so besonders macht, ist das Taurusgebirge, das ihnen ihr einmaliges Panorama verleiht. Schön zum Anschauen, aber natürlich auch optimal für aktive Erholung beim Wandern, Radfahren, Klettern und sogar Wintersport. Dabei lernen Urlauber das beliebte Feriengebiet von einer ganz anderen und weit authentischeren Seite kennen. Außerdem gibt es hier zahlreiche antike Stätten und Sehenswürdigkeiten wie die Ruinenstadt Xanthos, die einen Urlaub an der Türkischen Riviera zu einem abwechslungsreichen Erlebnis machen.

  • Besonderes Highlight für Wanderer: der Lykische Weg zwischen Fethiye und Antalya. Der 509 Kilometer lange Fernwanderweg verläuft größtenteils entlang der Küste.
  • In den Bergen abseits der Küsten gibt es in der Türkei viele Orte mit Thermalquellen und luxuriösen Wellnesshotels

Berge-Meer-Spanien-Asturien

Die grüne Küste und der Nationalpark Picos de Europa machen Asturien zum absoluten Geheimtipp für einen Urlaub in Spanien mit Bergen und Meer. Der Name der Costa Verde ist dabei absolutes Programm: Zwischen Llanes und Ribadesella liegen einige der schönsten Strände Spaniens umgeben von viel sattem Grün und malerischen Felsformationen. Der Nationalpark Picos de Europa beginnt nur etwa 30 Kilometer Luftlinie landeinwärts und lässt mit seinen spektakulären Kalksteinformationen und der nicht minder spektakulären Flora und Fauna die Herzen höherschlagen. Selbst bedrohte Tierarten wie der iberische Wolf und der europäische Braunbär sind hier zu Hause.

  • Die Playa des Toró und Playa Cuevas de Mar werden von diversen Reiseführern als die schönsten Strände Spaniens beschrieben.
  • In den Picos de Europa liegen rund 200 Gipfel mit mehr als 2.000 Metern Höhe.

Italien: Sizilien - Taomina

Wandern, Trekking, Radfahren mit Blick auf den größten Vulkan Europas, Strand und Kultur sowieso; Sizilien ist ein wahrer Tausendsassa unter den Urlaubszielen. Hügelland und Berge bilden etwa 80 Prozent der Fläche Siziliens. Besteigen lässt sich also nicht nur der Ätna, sondern auch die Gipfel von insgesamt sieben Gebirgen. Selbst vom Strand aus ist der nächste Berg demnach nie weit. Wer es etwas sanfter mag, macht einen Spaziergang durch die fruchtbaren Ebenen und Hügellandschaften oder wandelt auf einer Rundreise mit dem Mietwagen auf den Spuren Goethes. Die schönsten Strände liegen im Nordwesten und Südosten der Insel.

  • Derzeit misst der Ätna 3.329 Meter.
  • Auch die Liparischen Inseln vor der Nordküste Siziliens sind ein Paradies für Naturliebhaber und Wanderer.

Berge-Meer-Oman-Kamele-Strand

Berge, Meer, Wüsten, Oasen und der Zauber des Orients machen einen Urlaub am Golf von Oman zu einem ganz besonderen Erlebnis. Denn parallel zum Golf verläuft über etwa 450 Kilometer das Hadschar-Gebirge, dessen Ausläufer teils direkt bis zum Meer reichen und eine absolut spektakuläre Kulisse bieten. Die Berge türmen sich bis auf etwa 3.000 Meter Höhe und bieten so auch etwas Erfrischung vom sonst heißen, subtropischen Klima des Landes. Ein Ausflug in die Wadis – palmen- und felsengesäumte Flusstäler, die zumindest im Winter Wasser führen – ist genauso empfehlenswert wie ein Abstecher in die Moscheen und Paläste der Hauptstadt Maskat.

  • Besonders markant ist der Berg Dschabal Mischt mit seiner 1.000 Meter hohen Felswand.
  • Im Wadi Bani Khalid und im Wadi asch-Schab ergießen sich die Gebirgsbäche in malerische Teiche.

Norwegen: Traena

Es muss ja nicht immer ein Badeurlaub im Süden sein. Schon gar nicht, wenn man die atemberaubend schönen Landschaften von Norwegen bedenkt. Fjorde, das skandinavische Gebirge und Fjells – die kargen Hochebenen – prägen das Land. Selbst ohne Fjorde und Buchten kommt das Land auf 2.650 Küstenkilometer. Zählt man die malerischen, tief ins Landesinnere reichenden Meeresarme jedoch hinzu, sind es satte 25.148 Kilometer. Über weite Teile sind diese direkt von Bergen gesäumt – ein absolutes Paradies für alle, die Meer und Gipfel gleichermaßen lieben. Im Hochsommer erreicht das Meer – dem Golfstrom sei Dank – Temperaturen bis 23 Grad, sodass durchaus auch der ein oder andere Tag am Strand drin ist.

  • Norwegen hat 26 Gipfel mit einer Höhe von mehr als 2.300 Metern.
  • Besonders schön sind die Sandstrände bei Lista.

Island Vik Beach

Berge hin, Meer her – ein Urlaub in Island bietet grundsätzlich ein unvergessliches Naturerlebnis zwischen Feuer und Eis. Das liegt zum einen an der Lage in unmittelbarer Nähe des nördlichen Polarkreises. Zum anderen liegt die Insel sowohl auf der Nordamerikanischen, als auch auf der Eurasischen Kontinentalplatte. Jedes Jahr entfernen sich die Platten etwa zwei Zentimeter voneinander, was Island seine berühmte Vulkanlandschaft beschert.

Die Fjorde, Gletscher und das bis zu einer Höhe von 2.000 Metern ansteigende Isländische Hochland laden zur aktiven Erholung im Freien ein. Die Strände eignen sich aufgrund der frostigen Wassertemperaturen von etwa zehn Grad weniger zum Baden als für Spaziergänge oder einen Ausritt auf den berühmten Islandpferden. Aber keine Sorge: Die vielen heißen Quellen bieten eine mehr als adäquate Alternative für Wasserratten.

  • Der Vatnajökull ist der Gletscher mit dem größten Eisvolumen in Europa. Seine Eisschichten sind bis zu 1.000 Metern dick.
  • Alle Berge in Island sind vulkanischen Ursprungs. Die bizarre Landschaft Islands diente bereits mehrfach als Kulisse für Star-Wars-Filme.

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Über den Autor

Julia Wöhrle

„Mich brennt's in meinem Reiseschuh“ habe ich schon als Kind bei den mir unliebsamen Wanderurlauben in den Alpen geträllert. Inzwischen entscheide ich selbst, wo die Reise hingeht: Mal nach Island, mal nach Belize, aber dann war es doch immer wieder Spanien und ganz besonders oft und gerne Sevilla. Meine Begeisterung für fremde Länder, Menschen, Sitten und Gerichte fließt immer auch in meine Blogartikel ein.